Gute Praktiken für nachhaltigen Tourismus
Besser reisen bedeutet, einen Tourismus zu wählen, der die Gebiete und die Menschen, die sie lebendig halten, stärker respektiert. Durch diese Routen lädt das Projekt dazu ein, das Tempo zu verlangsamen, in die Landschaften einzutauchen, die Einheimischen kennenzulernen und das lokale Handwerk zu würdigen – und dabei verantwortungsvolle und nachhaltige Praktiken zu pflegen.
Besser reisen, das ganze Jahr
Unsere Routen sind so konzipiert, dass sie über weite Teile des Jahres bereist werden können und Stoßzeiten vermieden werden. Wir fördern Reisen außerhalb der Hochsaison, mit angepassten Aktivitäten, lokalen Kulturveranstaltungen und authentischen Erlebnissen – fernab des Massentourismus.
So werden Naturstätten geschützt, Besucherströme besser verteilt und die Region unter ruhigeren Bedingungen erlebt.
Gebiete bewahren
und empfindliche Orte entlasten
Wir bieten alternative Routen und weniger besuchte Orte an, wenn bestimmte Stätten stark nachgefragt sind. Wälder, Naturparks und Dörfer lassen sich so auf andere Weise entdecken – über Nebenwege, abgelegenere Etappen und individuelle Erlebnisse, oft in kleinen Gruppen.
Nachhaltigere Fortbewegung fördern
Die entwickelten Routen verbinden Wandern, Radfahren, Zugreisen und Roadtrips. Wenn ein Fahrzeug erforderlich ist, empfehlen wir Elektro- oder Hybridfahrzeuge sowie intermodale Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere über Zuganbindungen, die für einige der Routen verfügbar sind.
Die lokale Wirtschaft unterstützen
Jede Route hebt lokales Handwerk und lokale Akteure hervor: engagierte Unterkünfte, Erzeuger, Handwerker, Gastronomen und Gebietsführer.
Durch die Bevorzugung kurzer Lieferketten, regionaler Produkte und längerer Aufenthalte tragen wir zu einer besseren Verteilung der wirtschaftlichen Erträge und einer stärkeren Verbindung mit den bereisten Gebieten bei.
Für einen verantwortungsvolleren Tourismus sensibilisieren
Während der gesamten Reise werden die Reisenden eingeladen, einfache Gewohnheiten anzunehmen: Abfall reduzieren, wiederverwendbare Gegenstände nutzen, Naturräume und lokale Kulturen respektieren. Guides, Erzeuger und Dienstleister spielen eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung dieser Werte, damit jeder aktiv zum Schutz der Gebiete beiträgt.
Auf einen zugänglicheren Tourismus hinarbeiten
Barrierefreiheit wird, wo immer möglich, in die Gestaltung der Routen integriert. Einige Etappen bieten spezielle Einrichtungen, inklusive Aktivitäten oder gezielte Anpassungen, damit möglichst viele Menschen davon profitieren können.
Die Routen bleiben flexibel: anpassbares Tempo, barrierefreiere Alternativen, Anpassung der Aktivitäten an die Bedürfnisse der Reisenden – unter Berücksichtigung der natürlichen Gegebenheiten der Berggebiete.
Tourismusakteure begleiten
Im Rahmen des Projekts wurde eine Online-Schulung (MOOC) zum Thema nachhaltiger und regenerativer Tourismus für lokale Fachleute bereitgestellt. Sie ermöglicht es ihnen, verantwortungsvollere Erlebnisse innerhalb der Routen zu identifizieren, zu entwickeln und anzubieten.
Diese Schulung ist bis zum 20.03.2026 verfügbar.
Accompagner les acteurs du tourisme durabe
Pour aller plus loin dans le tourisme durable, vous pouvez également consulter cette plateforme : Le Regenerative Tourism Blueprint est une plateforme qui transforme le concept de tourisme responsable en actions concrètes pour les voyageurs. Elle propose des ressources et des conseils pour vous aider à faire des choix de voyage qui bénéficient à l’environnement, aux populations locales et à l’économie du territoire.